Sektion Ästhetik der NWG/ Lacan Schule

 

KARL BRUCKSCHWAIGER

»Die Frage nach der Freundschaft bei Aristoteles und Derrida«

 

am Montag, 27. April 2015, 19:30 Uhr

 

Nach einer kurzen Darstellung der Freundschaftsabhandlungen bei Aristoteles wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf die besondere Form der Freundschaft richten, die für ihn Voraussetzung und Ziel der Politik ist. Denn für Aristoteles scheint der eigentliche politische Akt die Herstellung der Freundschaft zu sein, diese geteilte Gemeinschaft unter Gleichen, die die Gerechtigkeit und in höherem Maße das Gesetz einschließt.

Jacques Derrida versucht im Bezug auf Aristoteles dagegen die Freundschaft unter den Brüdern zu distanzieren, durch die nur eine bestimmte Politik der Freundschaft begründet wird. Dem entgegen privilegiert er das Zusammenleben selbst und so wird die Freundschaft der Ungleichen auch zum Ort der Politik.

Zugleich wird auch das Verhältnis zum Außen der Gemeinschaft anders bestimmt, anders als zum Feind oder zum Fremden, mit dem sogar eine sehr entfernte Freundschaft möglich wird: die Gastfreundschaft.

 

Karl Bruckschwaiger, geb. in Linz an der Donau. Er studierte in Wien Philosophie und Geschichte, dissertierte über Hans Kelsen, beschäftigt sich mit politischer Philosophie, lebt und arbeitet in Wien.

 

Vorankündigung

Philosophiesalon/ Montag, 18. Mai 2015, 19:30 Uhr:

IVO GURSCHLER: »Benny Shanon im Wunderland«

 

Kontakt: Sophia Panteliadou

Leiterin und Verantwortliche der Vortragsreihe der Sektion Ästhetik der Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule in der Lomography Embassy.

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